Moringa Oleifera

Moringa Oleifera – Wunderbaum und Superfood

Moringa Oleifera – nicht umsonst wird die heute als Superfood bezeichnete Pflanze in ihrer Ursprungsregion, Nordindien und dem Himalaya-Gebiet, als „Baum des Lebens“ bezeichnet: sowohl Blätter und Wurzeln als auch Samen, Schoten und Blüten sind vollgepackt mit zahlreichen Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen und wurden bereits vor hunderten von Jahren auf vielfältigste Weise eingesetzt.


Moringa oleifera diente schon vor 5000 Jahren als HeilmittelMoringa oleifera – der lebenspendende Wunderbaum

 

Ob Kopfschmerzen, Blähungen oder Schnittverletzungen – schon die Ägypter wussten die gesundheitlich wertvollen Eigenschaften des Wunderbaumes Moringa oleifera, der alten indischen Quellen nach auch dem Gehirn, den Nerven und Knochen sowie dem Stoffwechsel zugutekommt, einzusetzen. Heute galt der in Asien, Afrika und Lateinamerika weit verbreitete Meerrettichbaum als eine der nützlichsten und vielseitigsten Pflanzen der Welt und weil er auf nahezu jedem Boden prächtig gedeiht sowohl als Nutz- als auch Zierpflanze kultiviert. Mit goldfarbenen, nach Honig duftenden Blüten enthalten insbesondere die Blätter der sommergrünen Moringabäume eine außergewöhnlich hohe Nährstoffkonzentration und während seine Samen ein hochwertiges Öl liefern, werden die Moringa Früchte und Wurzeln oftmals in der Küche eingesetzt. Doch nicht nur als Lebensmittel, auch in der Medizin hat Moringa oleifera schon seit mehr als 5000 Jahren einen Platz.

 

– Das macht Moringa oleifera so wertvoll –

 

Seine Samen können Wasser von Viren und Bakterien befreien oder schmackhaftes Öl liefern, seine Wurzeln sind ein leckeres Gemüse und auch die Blätter des Moringa oleifera können mit ihrer großen Bandbreite an Vitaminen und Mineralstoffen die heimische Küche aufwerten. Moringa oleifera beinhaltet nicht nur

25-mal mehr Eisen als Spinat

17-mal mehr Kalzium als Milch und 15-mal mehr als Bananen

7-mal mehr Vitamin C als Orangen

7-mal mehr Vitamin B1 und B2 als Hefe

6-mal mehr Folsäure als Kopfsalat

4-mal mehr Vitamin E als Weizenkeimlinge

4-mal mehr Vitamin A und 2-mal mehr Karotin als Karotten

2-mal mehr Proteine als Soja

2-mal mehr Ballaststoffe als Vollkornweizen und

fast 2-mal mehr essentielle Aminosäuren als Eier,

sondern neben den 8 essentiellen gleich insgesamt 18 Aminosäuren, wertvolle ungesättigte Fettsäuren Omega-3,6 und 9 sowie eine große Menge natürlichen Chlorophylls – all jene Nähr- und Vitalstoffe liegen in einer sehr konzentrierten und biologisch bestens verfügbaren Menge vor! Mit einem außergewöhnlich hohen ORAC-Wert von mehr als 50.000 µmol je 100 Gramm verfügt der Wunderbaum Moringa oleifera zudem über ein enorm hohes antioxidatives Potenzial.

* Preis wurde zuletzt am 1. Februar 2017 um 0:15 Uhr aktualisiert

– Moringa oleifera – Baum des Lebens und der Unsterblichkeit –

 

Wunderbaum, Baum des Lebens, Meerrettichbaum – der ursprünglich aus der Himalaya-Region stammende Moringa Baum trägt viele Namen und gehört der Familie der Bennussgewächse (Moringaceae) an. Die Bezeichnung Meerrettichbaum verdankt er dabei seinen an den Geruch von Meerrettich erinnernden Wurzeln und dem scharfwürzigen Beigeschmack seiner Blätter, Eigenschaften die auf den hohen Gehalt an Senfölglykosiden zurückzuführen sind. Insbesondere von englischen Kolonialherren als Meerrettichersatz verwendet, ist der Moringa Baum heute weltweit verbreitet und bereichert vor allem hungerleidende Regionen Afrikas, Arabiens oder auch Südostasiens: weil er selbst unter den widrigsten Bedingungen wächst und gedeiht, der gesamte Moringa Baum auf unterschiedlichste Art und Weise nutzbar ist und nicht nur seine Blätter über eine auffallend hohe Nährstoffdichte verfügen wird er gern auch als Wunderbaum geehrt. Dem Volksglauben nach kann der Moringa Baum bei mehr als 300 Krankheiten Heilung verschaffen und wird deshalb auch gern „Baum der Unendlichkeit“ genannt. Betrachtet man den Wuchs des Moringa Baumes mit seinem kurzen, geschwollen wirkenden Baumstamm und den herabhängenden Bohnenfrüchten ist klar, warum er in einigen Regionen auch den Beinamen „Trommelstockbaum“ erhalten hat.

Eine Besonderheit ist das rasante Wachstum, das den Moringa Baum pro Monat bis zu 30 cm größer werden und ihn bereits nach nur einem Jahr eine Höhe von bis zu 8 Metern erreichen lässt. Grund ist ein Wachstumshormon namens Zeatin, welches nicht nur Wachstum und Regeneration fördert sondern auch die Alterung verlangsamt.

 

Vitalstoffbombe Moringa oleifera – Inhaltsstoffe

 

Moringa oleifera ist eine wahre NährstoffbombeKonzentriert, ausgewogen, einzigartig – die Vitalstoffbombe Moringa oleifera enthält nicht nur eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe, sondern diese auch in einer derart außergewöhnlichen Zusammensetzung wie sie in keiner anderen Pflanze auf der Welt vorkommt – ein Superfood par excellence!

Zeatin

Verantwortlich für Wachstum und Regeneration gilt Zeatin als das Jungbrunnen-Hormon der Natur und kann nicht nur Bäumen zu einem riesigen Wuchs verhelfen, zahlreiche Studien belegen seine enorme Bedeutung auch im Humanbereich: So wirkt Zeatin nicht nur gegen die Zellalterung und für eine jugendliche Haut voller Spannkraft und Elastizität, sondern ist besonders in der Behandlung von Hautschädigungen äußerst wirksam. Dabei ist das Pflanzenhormon nicht nur eine starke Antioxidantie die zellschützend und zellregenerierend wirkt, sondern auch ein wichtiger Regulator der Zellen und unterstützt die Aufnahme sämtlicher Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren. Während das Wachstumshormon Zeatin in zahlreichen Pflanzen nur in Spuren von weniger als einem Mikrogramm je Gramm auftritt, liegt die Konzentration in den Moringa Blättern bei einem Hundertfachen und verstärkt damit die Bioverfügbarkeit enthaltener Vitalstoffe um ein Vielfaches.

 

Mangan, Chrom und Bor

Vitalität, Energie und seelische Stärke – der Moringa Baum wirkt ganzheitlicher als jegliches Obst und Gemüse, enthält er doch große Mengen an für die Knochen und Gelenke wichtigen Mangans, im Stoffwechsel eine zentrale Rolle einnehmenden Chroms und das seltene Bor, das grundlegend für den Aufbau der Aminosäure Serin ist und aufgrund seines Einflusses auf den Calcium-, Magnesium und Phosphorhaushalt des Organismus als wichtiger Faktor in der medizinischen Behandlung von Osteoporose galt. Außerdem reduziert es stressbedingte Oxidantien und hemmt die Zellteilungsrate von beispielsweise Krebszellen. Weil elementares Bor jedoch giftig ist muss es in natürlicher Form aufgenommen werden, wobei Moringablätter – neben Quitten mit 10 mg, Mandeln mit 3,4 mg und rote Beete mit 2,1 mg – mit 31 Milligramm je 100 Gramm die Pflanze mit dem höchsten Borgehalt darstellt.

 

Polyphenole

Ursprünglich Schutzstoff der Pflanzen gegen Fressfeinde und Krankheiten, kann heute sogar die Wirksamkeit der Polyphenole hinsichtlich der Rückbildung von Krebstumoren wissenschaftlich belegt werden. Während moderne, hoch gezüchtete Obst- und Gemüsesorten heute kaum mehr solche Polyphenole besitzen, enthalten die Blätter des Moringa oleifera noch heute ein Vielfaches dieses Schutzstoffes – so ist insbesondere der rote Moringabaum als Nahrungsergänzungsmittel empfehlenswert, enthält er doch rund 400% mehr als andere Moringabäume.

 

Chlorophyll

Mit rund 7 Gramm reinem Chlorophyll auf 1 Kilogramm getrockneten Blättern, hält Moringa oleifera den Weltrekord unter den Nutzpflanzen dieser Welt. Der grüne Pflanzenfarbstoff ähnelt in seiner chemischen Zusammensetzung dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin und entscheidet über die Gesundheit des menschlichen Blutes: neben dem Spurenelement Eisen galt Chorophyll als die blutbildende Substanz schlechthin, optimiert Stoffwechselprozesse und bringt mehr Sauerstoff in die Blutbahnen. Gleichzeitig stärkt es das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend, ist hilfreich im Kampf gegen akute Infektionen und hemmt sogar Tumore.

 

Antioxidantien

Freie Radikale unschädlich machen, den Organismus unterstützen und dessen vorzeitige Alterung verhindern – Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E oder Chlorophyll verfügen über herausragende Eigenschaften, deren Wert mit dem sogenannten ORAC-Test ermittelt wird. Die Oxygen radicalbsorbance apacity bezeichnet die Fähigkeit einer Substanz, freie Radikale zu neutralisieren und wird je 100 Gramm angegeben – um sich optimal zu schützen, sollte der Mensch täglich etwa 5.000 bis 7.000 solcher ORAC Einheiten aufnehmen. Während es Himbeeren auf 2.000 – 4.000 und Hagebuttenmarmelade auf 13.000 bringen, erreichen Goji-Beeren sogar 25.000 ORAC Punkte und können mit nur 25 Gramm den Tagesbedarf an Antioxidantien komplett decken. Moringa oleifera legt die Messlatte noch höher und beschert mit dem höchsten je gemessenen Wert von 115.000 einen absoluten Weltrekord!

 

– Moringa oleifera Nährstoffprofil –

 

Mineralstoffe: Kalium, Phosphor, Kupfer, Eisen, Schwefel, Natrium, Arsen, Zink, Mangan, Bor, Selen, Chrom, Calcium, Magnesium, Silizium

Vitamine: A, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, C, D, E, K

Sekundäre Pflanzenstoffe: Alphacarotine, Betacarotine, Betacryp-toxanthin, Lutein, Zeaxanthin, Chlorophyll

Aminosäuren: mit Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, ThreoninTryptophan, Valin alle 8 essentiellen plus Alanin, Arginin, Thyrosin, Asparagin Säure, Cystin, Serin, Glyzin, Histidin, Proline, Glutaminsäure

Fettsäuren: wertvolles Omega 3, Omega 6 und Omega 9

46 Antioxidantien, Enzyme, Kaffeeoylchinasäure und das Wachstumshormon Zeatin

= 90 verschiedene Nähr-, Vital- und Mineralstoffe

Moringa oleifera Nährwerte je 100 Gramm

Moringa oleifera Blätter

Bestandteil

Wasser in %

Kalorien in kcal

Protein

Fett

Kohlenhydrate

Ballaststoffe

Früchte

86,9

26,0

2,5

0,1

3,7

4,8

Pulver

75,0

92,0

6,7

1,7

13,4

0,9

Blätter

7,5

205,0

27,1

2,3

38,2

19,2


 

Verwendung von Moringa oleifera

 

Ausgleichend im Hormon- und Nervensystem, stärkend für die Abwehrkräfte – vor allem in Form von Extrakten wird die erstaunliche Wirkkraft von Moringa oleifera genutzt und das nicht nur im medizinischen Bereich. Moringa oleifera scheint ein Geschenk an die Menschheit, denn die Pflanze ist nicht nur komplett essbar und hilft die Hungerproblematik in den Ländern der Dritten Welt zu bekämpfen, sondern kann ebenso Trinkwasser klären, Wüsten begrünen, Krankheiten heilen und zur Kraftstofferzeugung herangezogen werden.

Blätter und Früchte: frisch oder getrocknet als Nahrungsmittel, beispielsweise in Suppen, Müsli oder als Tee (schmeckt ähnlich wie Brennnesseltee) aber auch als Gewürz (pikant und leicht scharf)

Blüten: interessant für die Bienenzucht, als Gewürz oder Medizin

Samen: als Ganzes oder zu Öl gepresst, zur Wasserreinigung

Rinde: zur Herstellung von Seilen und Papier, als Medizin

Wurzeln: als Meerrettichersatz oder Medizin

Während die gesamte Pflanze auch gern als Tierfutter oder Biomasse für alternative Energien eingesetzt wird, dienen ihre Abfallprodukte als Biodünger der Verbesserung des Bodens und können noch immer im Bereich der Tierfütterung nützlich sein.

 

– Wirkung von Moringa oleifera –

  • erhöhte Ausdauer
  • verbesserte Konzentrationsfähigkeit
  • mehr Aufmerksamkeit
  • innere Ausgeglichenheit
  • mehr Energie
  • höhere Leistungskraft

Moringa oleifera bietet sich für jede Personengruppe an:

  • Allroundversorgung für Veganer und Vegetarier
  • Vitaminbombe für Schwangere und Stillende
  • Hormonregulierer in der Pubertät
  • Nährstoffversorgung in den Wechseljahren
  • Vitalität für Senioren
  • Ideal für Cholesterinbewusste und Diabetiker
  • Perfekt in der Low Carb Ernährung

 

Moringasamen reinigen Wasser Moringa Samen –

Die Samen des Moringa oleifera beherbergen eine besondere Fähigkeit – mit ihrer Hilfe lässt sich verschmutztes Wasser zu sauberem Trinkwasser aufbereiten. Mit nur 0,2 Gramm gemahlenen Samen kann 1 Liter Tümpelwasser von 99% der Keime, Schmutzpartikeln und Schwermetallen wie Arsen befreit werden. Die in Moringasamen enthaltenen und durch das Zerstoßen aktivierten wasserlöslichen Proteine dienen wie ein Flockungsmittel, verbinden sich mit den unerwünschten Bestandteilen im Wasser und sinken zu Boden. Zurück bleibt sauberes Trinkwasser.

Mit einem Öl-Anteil von fast 50% werden Moringasamen oftmals auch gepresst um hochwertiges Speiseöl aber auch Behenöl herzustellen, welches sich aufgrund seiner nährenden Eigenschaften wunderbar zur Haut- und Haarpflege eignet und in Parfüm, Creme und Seife seine Verwendung findet.

– Moringa Blätter und Pulver –Moringablätter können frisch oder etrocknet verwendet werden

Während Moringa oleifera in tropischen und subtropischen Gebieten gern als Salat, zu Suppen und Soßen gekocht oder frisch vom Baum gegessen wird, muss hierzulande auf der getrocknete Form ausgewichen werden. Für die Herstellung von 1 Kilogramm Moringa Pulver werden rund 10 Kilogramm Blattgrün benötigt. Dabei sind die getrockneten und vermahlenen Moringablätter nicht nur länger haltbar sondern aufgrund des Wasserverlustes auch um ein Vielfaches nährstoffreicher.

Moringapulver oder daraus hergestellte Kapseln lassen sich besonders leicht dosieren und enthalten neben dem für die Gesundheit und Schönheit wichtigen Vitamin A auch energiespendende B-Vitamine, immunstärkendes Vitamin C, das Antioxidans und natürliche Anti-Aging Vitamin E sowie für Blut und Knochen wichtiges Vitamin K. Hinzu kommen mit Zink, Mangan, Eisen sowie Calcium, Kalium und Phosphor lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Abgerundet wird das Nährstoffprofil von Moringapulver mit hochwertigem pflanzlichen Eiweiß, welches insgesamt 18 von 20 bekannten Aminosäuren, darunter alle 10 essentiellen, enthält.

Die Blätter des Moringa oleifera lassen sich auch wunderbar zu einem stärkenden Moringatee aufbrühen.

 

– Sprossen und Wurzeln –

Ebenso wie die Wurzeln des Moringa oleifera erinnern auch dessen Sprossen geschmacklich an Meerrettich und können sowohl roh gegessen als auch zum Würzen unterschiedlichster Speisen verwendet werden. Wurzeln und Rinde können zerstampft und mit Salz zu einem Brei vermischt auch äußerlich angewendet werden um beispielsweise Gelenkschmerzen und Rheuma, aber auch Herz-Kreislauf-Probleme zu behandeln.

zu einem Tee aufgebrühte Moringa Blüten und Blätter stärken das Immunsystem– Moringa Blüten –

Weil der Moringa Baum extrem schnellwachsend ist muss auch auf dessen Blüten nicht lange gewartet werden. Nur 8 Monate nach dem Anpflanzen zeigen sich die etwa 3 Monate lang blühenden Blütenblätter, die zu einem Tee aufgekocht stimmungsaufhellend und kräftigend wirken sollen, aber auch als Zugabe zu Speisen verwendet werden. Die entzündungshemmende Wirkung des Nektars macht die Moringablüten auch für Imker sehr interessant.

 

Dosierung: Moringapulver wird am besten wie ein Gewürz verwendet und grammweise auf unterschiedlichste Speisen aufgestreut oder bereits im Kochvorgang zugegeben. Idealerweise wird Moringa bereits beim Kochen zugegeben um die enthaltenen Polyphenole durch die Hitze zu aktivieren und das zubereitete Gericht anschließend mit Moringapulver nachgewürzt um vom Vitaminreichtum zu profitieren, der beim Kochvorgang reduziert wird. Durch die Zufuhr von starker Hitze werden die Senföle des Moringa oleifera zerstört und die Schärfe reduziert sodass ein leicht spinatiger Geschmack übrig bleibt.


Moringa oleifera selbst anbauen – Anzucht und Pflege

 

Wer vom Nährstoffreichtum und dem vielseitigen Einsatz des frischen Moringa oleifera profitieren möchte kann sich sein eigenes Bäumchen zu Hause ziehen: Besonders pflegeleicht gedeiht er dabei als Topfpflanze im Zimmer aber auch im Garten oder auf dem Balkon. Der Standort sollte hell und warm sein, die Temperatur bei mindestens 22°C liegen.

Die Anzucht kann ganzjährig erfolgen. Dazu die gewünschte Menge Moringasamen etwa 24-48 Stunden in Wasser vorquellen lassen und anschließend in Anzuchttöpfe mit einem Durchmesser von 6-8 cm verteilen, indem sie knapp einen Zentimeter tief in die befeuchtete Erde eingedrückt werden.  An einem hellen und warmen Standort ohne Zugluft zeigen sich in aller Regel innerhalb von 7-14 Tagen die ersten Keime, die dann idealerweise in einen 20-Liter-Topf mit Kakteenerde umziehen. Mit ihrem Gemisch aus Humus, Torf und Quarzsand hilft sie, die Durchlüftung der Wurzeln zu verbessern und Staunässe zu vermeiden.

Sobald die Jungpflanze eine Höhe von 60 Zentimetern erreicht hat wird es Zeit für den ersten Rückschnitt – hierfür werden 10 Zentimeter weggenommen und die sich rasch entwickelnden Seitentriebe ebenfalls auf 10 cm gekürzt. Nachdem der Rückschnitt der Seitentriebe weitere 2 male durchgeführt wurde kann der Moringa oleifera Baum frei bis zur Wunschhöhe wachsen. Ein jährlicher Beschnitt ist empfehlenswert weil er das Wachstum der Pflanze anregt und zu dessen Verjüngung beiträgt. Beim Umsetzen der Pflanze sollte immer auf die hochempfindlichen Wurzeln geachtet werden um diese möglichst nicht zu verletzen.


Als pures Kraftpaket aus der Natur ist Moringa oleifera vollgepackt mit einer außergewöhnlich hohen Konzentration an essentiellen und wertvollen Nähr- und Vitalstoffen – mit seiner Hilfe kann man also die eigene Gesundheit erhalten und sogar verbessern. Ursprünglich aus der Himalaya Region stammend ist die extrem schnell wachsende Pflanze in der Lage Krankheiten zu heilen, Hunger zu bekämpfen und Wasser zu reinigen – verjüngend wirkt das Superfood noch zusätzlich, kein Wunder also dass Moringa oleifera auch hierzulande immer häufiger angebaut wird und als Topfpflanze nicht nur dekorativ wirkt, sondern auch die eigene Küche mit einem Hauch von Senf und Meerrettich aufpeppt.