Warum Schönheitsschlaf?

veröffentlicht am 23. Oktober 2015 in Allgemein von

Die Legende vom Schönheitsschlaf hält sich hartnäckig – zu Recht meinen Wissenschaftler und Ärzte, denn erholsamer und gesunder Schlaf kann das Wohlbefinden steigern und sowohl Regenerations- als auch Reparaturprozesse im Organismus unterstützen.

 

Regeneration für den Körper

Blasse Haut, Falten und Ringe unter den Augen – wer morgens schon strahlend schön aussehen möchte muss ausreichend schlafen, denn: Im Schlaf werden Wachstumshormone ausgeschüttete, die Regenerationsprozesse auslösen und Zellstrukturen erneuern. Schlafen wir zu wenig oder werden in unserer für die Hormonproduktion wichtigen Tiefschlafphase gestört, macht sich das auch optisch sofort bemerkbar, unsere Schönheit leidet. Die Haut wird zunehmend dünner und es kommt zur unliebsamen Fältchenbildung. Diesen sichtbaren Folgen lässt sich schon kosmetisch begegnen, indem die Regeneration der Haut in der Nacht durch spezielle Hautcremes unterstützt wird. Anders als Produkte für den Tag schützen diese nicht vor UV-Strahlung, Schmutz oder anderen Umweltfaktoren enthalten aber regenerierende Wirkstoffe wie Ribonukleinsäure, die der Haut zur Erholung verhelfen. Grundlage für die nächtliche Hautpflege ist gründliches Abschminken und das Säubern der Haut. Werden Make-up-Reste und Umwelteinflüsse des Tages nicht entfernt, verstopfen die Poren – Pickel und unreine Haut sind die Folge.

 

Schlafmangel und seine Folgen

Doch Schlafmangel wirkt sich noch in andere Hinsicht auf unser Aussehen aus. Während wir im Schlaf dank eines speziellen Hormons keinen Hunger verspüren und auch gut 10 Stunden ohne Nahrungsaufnahme auskommen, begünstigt Schlafmangel das Hungergefühl, Übergewicht droht. Dabei ist das Schlafbedürfnis der Menschen sehr unterschiedlich: In der Regel sind es 7-8 Stunden die der Nachtschlaf ausmacht. Doch während echte Langschläfer gern auch einmal bis zu 10 Stunden benötigen sind Kurzschläfer schon nach 5 bis 6 Stunden wieder leistungsfähig und auf den Beinen. Entgegen der landläufigen Meinung, dass im Alter weniger Schlaf benötigt wird, ändert sich das Schlafbedürfnis des Menschen nicht. Viel eher scheint dies nur so, weil die Schlafstunden über den Tag verteilt wären und der Nachtschlaf damit kürzer – und auch weniger tief – ausfällt. Ob der eigene Schlaf ausreichend ist lässt sich leicht herausfinden: wer sich tagsüber fit und leistungsfähig fühlt, der hatte ausreichend Nachtschlaf. Ein kleines Mittagstief ist dabei völlig normal.

 

Optimale Schlafbedingungen?!

Erholsamer Schlaf ist größtenteils von einer ruhigen Schlafumgebung abhängig. Fernseher, tickende Uhren oder schnarchende Mitschläfer stören den empfindlichen Nachtschlaf, der Körper kann nicht in ausreichendem Maß regenerieren. Idealerweise ist das Schlafzimmer kühl aber nicht kalt, lichtisoliert und gemütlich. Auch sollte man das Bett erst aufsuchen, wenn man wirklich müde ist. Entspannte Tätigkeiten vor dem Schlafengehen bereiten den Körper auf die anstehende Nachtruhe vor: ein Buch lesen oder sanfte Musik sind in aller Regel förderlicher um zur Ruhe zu kommen, als das Wälzen von Problemen oder Erstellen von ToDo Listen für den kommenden Tag. Auch wenn Sport im Allgemeinen einen erholsamen Schlaf fördert, kann körperliche Verausgabung am Abend das Einschlafen erschweren. Ebenso wie regelmäßiges Fitnesstraining ist auch zeitiges Abendessen förderlich für einen erholsamen Schönheitsschlaf: auf koffeinhalte Getränke und schwer im Magen liegende Gerichte sollten wir der Schönheit zuliebe am Abend verzichten.

 

Stundenlanges Herumwälzen, kein Auge zuzubekommen und der ständige Blick auf die Uhr können grausam und nervenaufreiben sein. Dabei ist es mit nur wenigen Anpassungen im Tagesablauf möglichen sich seinen Schönheitsschlaf zurückzuholen und den Körper optimal auf die anstehende Nachtruhe vorzubereiten. Schlafen kann so schön sein – und schön machen!

 

Schlaf dich schön – unsere Top Schönheitsschlaf Tipps

 Erst hinlegen wenn die Müdigkeit groß genug ist, so vermeidest du Einschlafstörungen und Herumwälzen.

Komm zur Ruhe, lies ein Buch oder lausche leiser Musik. Verzichte dafür auf spätes Fernsehen oder aufregende Tätigkeiten.

Nimm Probleme nicht mit ins Bett. So kitschig es klingen mag, manchmal hilft ein Tagebuch.

Lüfte dein Schlafzimmer. Stickige Luft macht nur Kopfschmerzen und lässt dich unruhiger schlafen.

Versuche langen Mittagsschlaf zu vermeiden. Überkommt dich ein Tief setze auf kurzes Power-Napping, das dich mit neuer Kraft versorgt.

 Verzichte auf koffeinhaltige Getränke am Abend, trinke stattdessen lieber beruhigenden Kräutertee oder Milch mit Honig.

Lass leichte Küche deinen abendlichen Speiseplan dominieren. Sie versorgen dich mit zahlreichen Nährstoffen und sind weniger belastend für die Verdauung.

Setze auf Rituale und geh täglich zur selben Zeit ins Bett, das gibt dem Körper Routine und bereitet ihn auf die Nachtruhe vor.

Sorge für eine optimale Raumtemperatur. Liegt diese zwischen 15 und 18 Grad ist die Gefahr von Frieren und Schwitzen gleichermaßen gebannt.

Wenn du wach wirst steh auf und beginne den Tag. Bleibst du unnötig liegen nimmst du dir selbst Antrieb für den Tag.


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