Was steigert das Wohlbefinden?

veröffentlicht am 25. Oktober 2015 in Allgemein von

Ein stressiger Alltag, das Zusammenbringen von Beruf und Familie oder hohe persönliche Ansprüche können schnell dafür sorgen, dass wir vergessen an uns selbst zu denken und uns unwohl fühlen. Dabei ist unser eigenes Wohlbefinden nicht nur ein grundlegendes Bedürfnis, sondern auch wichtig für unsere Gesundheit. Folgende Tipps helfen, die Balance wiederherzustellen und das Wohlbefinden zu steigern:

 

Bewusst Essen

Du bist, was du isst – ein Ausspruch, in dem viel Wahres steckt. Unser Körper präsentiert unsere Ernährungsgewohnheiten ebenso wie Unarten, denn Körpergewicht, Aussehen und Gesundheitszustand sind wie ein Spiegel unserer Ernährung. Viel frisches Obst und Gemüse, wenig Fleisch, Fett und Zucker. Wer seine Nahrungsmittel schonend zubereitet, und am besten regional und saisonal einkauft, versorgt seinen Organismus mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Ein erhöhter Bedarf darf dabei durchaus durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden und auch die eine oder andere Sünde ist erlaubt. Letzten Endes ist es die Balance zwischen Gesundheit und Genuss, die unser individuelles Wohlbefinden beeinflusst. Dazu gehört auch, dass man sich Zeit für seine Mahlzeit nimmt und das hinsichtlich Auswahl, Zubereitung und Verzehr. Kleine Portionen über den Tag verteilt, richtig gekaut und in Maßen verzehrt belasten den Magen weniger und verringern gefährliche Heißhungerattacken. Viel Wasser trinken nicht vergessen!

 

Sport und Bewegung

In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist – körperliche Aktivität steigert nicht nur unsere physische und psychische Gesundheit, sondern auch unser Wohlbefinden. Regelmäßiges Sporttreiben in angemessener Intensität unterstützt sowohl das Herz-Kreislauf-System als auch Knochen, Muskeln und Bewegungsfähigkeit. Es verbessert unsere Immunabwehr, baut Stress ab und stabilisiert unsere Stimmung, erhöht Energie und Leistungsfähigkeit und verringert die Gefahr von Burn Out und Depression. Dabei sollte die Bewegung am besten täglich in unser Leben integriert werden, mindestens aber dreimal wöchentlich für 20 bis 60 Minuten eingebaut werden. Ob Fitnessstudio, Spazierengehen, Walken oder Radfahren – was Spaß macht wird weniger als Muss angesehen und lässt sich langfristig besser durchhalten. Auch Gesellschaft durch sportliche Mitstreiter kann hilfreich sein und das eigene Wohlbefinden erheblich steigern.

 

Guter Schlaf

Um gesund und leistungsfähig zu sein braucht unser Körper neben einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung vor allem eines – erholsamen Schlaf. Gerade der Nachtschlaf benötigt ausreichend Zeit um den Aufbau neuer Zellen anzuregen, Tageseindrucke zu verarbeiten und den Körper zu entspannen. Weil das Schlafmaß sehr individuell ist muss jeder für sich selbst herausfinden wieviel er tatsächlich benötigt und diese Zeit auch tatsächlich einplanen. Vor dem Zubettgehen sollten wir uns selbst die Chance geben herunterzufahren, sowohl Arbeit als auch das Wälzen von Problemen wirken dabei nicht sehr förderlich – ebenso der aufreibende Krimi.

 

Systematische Erholung und Auszeiten

Kraft gewinnen, erholen, auftanken – kleine Alltagsfluchten und Auszeiten geben uns die Chance andere Dinge zu tun und einem anderen Rhythmus zu folgen: langsamer, freier und in aller Regel weniger unter dem Druck des Funktionierens. Wer sich bewusst Wünschen und Bedürfnissen widmet wird mit neuen Impulsen belohnt werden, denn manchmal ist es der Abstand zu einer Sache, die neue Strategien hervorbringt oder das Einstimmen auf die Zukunft erleichtert. Systematische Erholung und bewusste Auszeiten sollten dabei nicht nur einmal im Jahr als Urlaub stattfinden sondern wann immer es geht in den Alltag integriert werden. Persönliche Erwartungen an diese kraft- und energiegebenden Zeiten sollten dabei realistisch gehalten werden, andernfalls könnten sie ihre Wirkung verlieren.

 

Freundschaften & Beziehungen

Stabile Beziehungen sind eine fundamentale Ressource – sie geben uns ein Gemeinschaftsgefühl, Kraft und Rückhalt in unruhigen Zeiten. Leider sind es genau jene, die allzu oft vernachlässigt werden und nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl an Anforderungen, die wir zu erfüllen versuchen, in ihrer Qualität leiden. Gute Beziehungen brauchen Aufmerksamkeit, Zeit und verbindende Aktivitäten um langfristig stabil und kraftspendend zu bleiben.

 

Sich Gutes tun

Ob ein entspannter Spaziergang an der frischen Luft, der Besuch in der Sauna oder die wohltuende Massage – körperliches Wohlbefinden schützt uns vor Energieverlust und Krankheiten, hält uns fit und fröhlich. Es ist wichtig im Alltag ausreichend Zeitfenster einzubauen, in dem eigene Bedürfnisse Vorrang haben. Raum für Freunde, Sport oder das liebgewonnene Hobby bringen neben der Chance zur Selbstverwirklichung fast immer längerfristigen Erfolg und vor allem eines: mehr Spaß am Leben.

 

Rituale

Sie geben uns Orientierung, Sicherheit und Struktur – Rituale können insbesondere in einem fordernden und anstrengenden Alltag viel Gutes für unser Wohlbefinden tun, sei es weil wir mehr Zeit haben, klarer denken oder besser abschalten können. Zelebrieren wir sie also und genießen ihre wohltuende Wirkung.

 

Einstellung & Optimismus

Optimistisch bleiben – unsere Einstellung ist entscheidend für den Verlauf unseres Lebens. Wenn wir uns bewusst machen, dass wir die Qualität unseres Lebens beeinflussen können indem wir Entscheidungen treffen und Handlungsweisen bestimmen, Krisen als neuen Anfang statt als trauriges Ende sehen und Dankbarkeit für die kleinen und unscheinbaren Dinge empfinden, dann wissen wir wofür wir leben und was wir fokussieren sollten.

 

Lachen

Lachen ist gesund, es macht schön und glücklich – tun wir es!


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